Kleines Nachschlagewerk Informatik
Struktogramme
Worum geht es?
Struktogramme (auch Nassi-Shneiderman-Diagramme) dienen der Darstellung von Algorithmen unabhängig von einer Programmiersprache. Da sie sehr starr sind, sind sie für die Programmplanung ungeeignet.

In den letzten beiden Jahrzehnten hatten Struktogramme kaum noch eine Bedeutung. Pseudocode ist oft besser geeignet. Allerdings setzen sich in letzter Zeit grafische Programmiersysteme, die Programmieren durch Zusammenklicken von Einzelelementen erlauben, immer mehr durch. Die Resultate sind Struktogrammen ähnlich.
Anweisungen
Anweisungen werden als Blöcke dargestellt. Die Schreibweise für Zuweisungen variiert: a=0, a:=0 bzw. 0->a.



Schleifen
Drei Arten von Schleifen werden unterschieden: die Zählschleifen (for), die abweisenden Schleifen (while) und die nichtabweisenden Schleifen (do-while).



Verzweigungen
Zwei Arten von Verzweigungen werden angeboten: die einfache Verzweigung (if) und die Mehrfachverzweigung (switch/case).



Aufrufe
Der Aufruf einer Routine / eines Umterprogramms erfolgt durch Angabe des Namens. Möchte man Struktogrammen Namen geben, schreibt man sie einfach in die erste Zeile des Struktogramms.



Sprünge
Sprünge (goto) sind zu Recht verpönt. Man braucht sie nicht und der Quelltext wird unleserlicher. Wer aber unbedingt will...



Ein Beispiel - Primzahlentest
Zusammenfassend soll ein Beispiel - wie üblich der Primzahlentest - gegeben werden.



Werkzeuge
Ein gutes Werkzeug zur Erstellung von Struktogrammen ist der Structorizer: http://structorizer.fisch.lu/