Kleines Nachschlagewerk Informatik
Worum geht es?
Worum geht es?
Objektorientierte Programmierung ist nichts weiter als eine Art der Ordnung des eigenen Programms. Man kann damit nichts machen, was nicht auf klassische Weise auch gehen würde. Im Gegenteil, man macht sich das Leben schwerer.

Objektorientierte Programmierung ist sinnvoll, wenn die Programme größer werden bzw. wenn sie über einen längeren Zeitraum von verschiedenen Leuten gepflegt und weiterentwickelt werden sollen.
Wann braucht man objektorientierte Programmierung?
In der Schulinformatik gibt es nur wenige Projekte, wo OOP sinnvoll eingesetzt werden kann, die Programme sind schlicht zu klein und zu einfach strukturiert. OOP in der Schule ist deshalb nicht unumstritten. Man kann einer Person, die nur zwei Bücher besitzt, nur schwer den Sinn eines Bücheregals deutlich machen. Eine Person mit 200 Büchern versteht dies sofort und wird die Bücher wohl auch noch ordnen.

Man kann aber sehr wohl über objektorientertes Design nachdenken bzw. selbiges betreiben, ohne eine Zeile zu programmieren.
Was ist objektorientierte Programmierung?
Man kann OOP (ganz grob) auf zwei Prinzipien reduzieren:
Was ist objektorientiertes Design?
Man kann die Ordnungsprinzipien, die im Folgenden genauer vorgestellt werden, auch ohne Programmierung anwenden. Im Gegenteil, bei größeren Projekten steht diese Art der Ordnung sogar im Vordergrund. Erst danach wird programmiert.

Objektorientiertes Design heißt, Klassen und Objekte zu planen und ihre Art der Kommunikation festzulegen. Resultat dieser Arbeit sind Klassen- und Objektdiagramme. Dafür gibt es eigene Entwicklungswerkzeuge, sogenannte UML-Modeller.