Kleines Nachschlagewerk Informatik
Farbkodierung
Worum geht es?
Bildpunkte auf dem Monitor haben Farben. Der Farbwert muss gespeichert werden und es muss Klarheit darüber herrschen, wie diese Werte zu interpretieren sind, es muss also klar sein, zu welcher Zahl die Farbe rot gehört.

Es gibt zwei (übliche) Varianten: die Speicherung von RGB-Werten und die Arbeit mit Farbtabellen.
RGB-System
Das RGB-System wird für das additive Farbsystem genutzt (also dort, Dinge selbst leuchten, im Gegensatz zum subtraktiven System bei Druckern, Malfarben etc.)

Eine Farbe wird so definiert, dass für die Anteile Rot, Grün und Blau Werte festgelegt werden. Erlaubt man pro Farbe ein Byte, so lassen sich pro Anteil 256 verschiedene Werte (0 bis 255) festlegen. Pro Bildpunkt braucht man also 3 Byte bzw. 24Bit. Das reicht aus, um fotorealistische Grafiken zu speichern.

Beispielfarben
RotGrünBlauFarbe
000Schwarz
255255255Schwarz
180180180Grau
25500Rot
02550Grün
00155Blau
150150250bläuliches Grau
2552550Gelb
Farbtabellen
Da 3Byte pro Farbe früher recht viel und oftmals zu viel war, gab es die Methode der Farbtabellen. Pro Bildpunkt merkt man sich nur 8Bit (oder weniger). Der Wert ist dass die Nummer in einer Tabelle. In dieser stehen dann die "richtigen" Farben.

Die Farbtabellen können für ein System fest stehen oder mit dem Bild gespeichert werden.