Kleines Nachschlagewerk Informatik
Adressen
Worum geht es?
Rechner kann man vernetzen, so dass sie Informationen (Mails, Webseiten, Dateien) austauschen können. Dazu müssen sie sich aber finden. Dazu braucht man ein Protokoll, also eine Sprache, die alle Rechner verstehen, und Adressen, damit sie sich finden.

All dies bezieht sich hier auf TCP/IP und IPv4. Manch einer weiß natürlich, dass darunter noch andere Protokolle liegen. Das soll vorerst noch nicht interessieren. Das wäre für Klasse 7 doch etwas viel.
Filius
Schön wäre es, wenn man Netze auch nachbauen könnte. Am einfachsten ist dies mit einem Emulator. Wir nehmen Filius. Damit kann jeder sein eigenes Netzwerk erstellen.

Mehr dazu gibt es hier:
Adressen
Eine IP-Adresse (IP: Internet Protokoll) besteht aus vier Zahlen. Jede Zahl kann Werte von 0 bis 255 annehmen (0 bis 255 ist der Zahlenbereich für 8 Bit).

Typische Adressen sind:

      192.168.0.1
      128.0.0.3
            
Nicht jede Kombination ist erlaubt!
127.0.0.1
Die Adresse 127.0.0.1 steht immer für den eigenen Rechner. Damit kann man testen, ob alle Netzwerkprogramme auf dem eigenen rechner funktionieren. Denn kann der Rechner nicht mit sich selbst reden, findet er auch die anderen nicht.
ping
Will man testen, ob andere Rechner im Netz gefunden werden, hilft das kleine und feine Tool ping. Ping schickt ein paar Daten und wartet auf Antwort. Kommt Antwort, ist das Netz in Ordnung. Für dieses Anklopfen hat sich auch der Begriff Pingen eingebürgert.

Beispiele:

      ping 127.0.0.1       - klopft beim eigenen Rechner an
      ping 192.168.0.33   - versucht, einen anderen rechner zu erreichen
            
IPv6
Heutzutage ist erstens alles ein Computer und zweitens will jedes Gerät ins Netz. Man kann ausrechnen, dass die Zahl der IP-Adressen nicht mehr ausreicht. Aus diesem Grunde versucht man momentan auf ein erweitertes Protokoll umzusteigen. Der Zahlbereich für Adressen wird größer, man kann nun mehr Computer ans Netz bringen.