Kleines Nachschlagewerk Informatik
Clients und Server
Worum geht es?
Arbeitet man mit Computern, hört man oft die Begriff Client und Server. Diese sollen geklärt werden.
Server
Serve heißt dienen (man kann auch an Servieren denken). Ein Server ist ein Dienstleister. Er wartet darauf, dass andere Rechner etwas von ihm wollen.

Ein Webserver hat Webseiten und wartet, ob die jemand haben will. Fragt einer, bekommt er sie geliefert.

Ein Mailserver verwaltet eMails. Er wartet, ob jemand etwas schickt. Dann speichert er die Mail. Fragt jemand, bekommt er alle Mails geschickt, die an ihn adressiert waren.
Clients
Clients (Klienten, also Kunden) richten Anfragen an den Server. So kann ein eMail-Client (also ein normales Mailprogramm) den Server bitten, eine Mail an xyz zu speichern, bis sie abgeholt wird.

Auch kann ein Webclient (also ein Browser) einen Webserver nach einer Webseite fragen und diese darstellen.
Ports
Auf einem Rechner kann sowohl ein Webserver als auch ein Mailserver installiert sein. Jetzt kommt eine Anfrage. Wer soll sie beantworten? Auch kann ein Webserver nicht mit einer Mail-Anfrage umgehen und umgekehrt.

Man braucht zur Identifikation also nicht mehr: die Ports. Zu jedem Dienst gehört ein Port. Jeder Server lauscht an seinem Port.

      Mail schicken (SMTP): 25
      Mail abfragen (POP): 110
      Web (HTTP): 80
            
Eigene Ports
Möchte man einen Spielserver selbst schreiben, muss man auch einen Port festlegen, auf dem sich die anderen Computer anmelden. Diesen kann man selbst festlegen, aber er muss größer als 1023 sein. Ports von 0 bis 1023 sind standardisiert und werden von wichtigen Systemprogrammen verwendet.