Kleines Nachschlagewerk Informatik
Offene Formate
Worum geht es?
Das Format ist alles, das Programm ist nichts. Dies ist natürlich etwas übertrieben, aber Microsoft-Office zeigt sehr schön, dass man Programme nutzt, weil man sicher ist, damit fast alle Dateien aus diesem Bereich lesen zu können.

Um den Wettbewerb zu fördern und auch, um dem Nutzer die Wahl zu lassen, ist es wichtig, dass Formate offen und standardisiert sind. So kann jeder - um bei obigem Beispiel zu bleiben - ein Office-Paket programmieren, welches die aktuellen Dateien lesen und schreiben kann und der Nutzer kann aus einer Vielzahl von Programmen wählen.
Wo sind offene Formate notwendig?
Notwendig sind offene Formate dort, wo Menschen aus verschiedenen Bereichen und mit verschiedenen Programmen/Betriebssystemen kommunizieren müssen. Vor allem sind dies Verwaltung und Bildung. Einige (Bundes-) Staaten schreiben hier die Verwendung offener Formate bereits vor.
ODF
Das OpenDokumentFormat ist das Format der freien BüroSuite OpenOffice (bzw. jetzt auch LibreOffice). Dazu gehören die Definitionen für Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen, Präsentationen usw.

Obwohl es viele andere offene Formate gibt (praktisch gilt dies für jedes OpenSource-Programm), sind hier die weite Verbreitung und die Standardisierung durch eine externe Quelle hervorzuheben. Durch ODF erreichte die Diskussion über offene Formate zum ersten Mal die breite Masse.