Kleines Nachschlagewerk Informatik
Allgemeines
Worum geht es?
Eine der wichtigsten Aufgaben eines Computers ist die Speicherung von Daten. Dies ist keineswegs simpel, müssen diese doch so abgelegt werden, dass Um all dies in den Griff zu bekommen, nutzt man Datenbanken. Der Umgang mit ihnen will aber - wie bei jedem Werkzeug - gelernt sein.
Datensätze
Daten, die zusammen gehören, bilden Datensätze. So können z.B. Name und Adresse einer Person einen Datensatz bilden.
Tabellen
Gleichartige Datensätze speichert man in Tabellen. Will man, wie oben erwähnt, Name und Adresse speichern, so kann die Tabelle die Spalten Vorname, Nachname, PLZ, Ort, Straße und Hausnummer enthalten.
Datenbank
Daten zu einem konkreten Sachverhalt (Personalverwaltung, CD-Sammlung, Bücherei etc.) bestehen meist aus mehreren Tabellen. Oder genauer: Die Zerlegung in mehrere Tabellen ist aus Gründen der Pflege oft sogar notwendig. All diese Tabellen, die zusammen gehören, bilden eine Datenbank.
DBMS
Um alle Daten zu verwalten, braucht man einen Server, der dies erledigt. Das ist das Datenbankmanagementsystem. Ein DBMS verwaltet also verschiedene Datenbanken und bietet Nutzern eine Schnittstelle zur Kommunikation.
Ausblick
DBMS sind Serverprogramme, welche normalerweise die ganze Zeit laufen und Anfragen entgegen nehmen können. Das ist für größere Anwendungen auch sinnvoll, für den Privatanwender ist es eher unsinnig. Ihm reicht es, wenn er Daten in eine Datei schreiben kann und lediglich die Struktur und die Abfragemöglichkeiten hat. Dies erledigt z.B. SQLite, welches ohne Server auskommt.

Weiterhin gibt es bereits die Möglichkeit, weil sich derartige Abfragen großer Beliebtheit erfreuen, in einigen Programmiersprachen (Siehe C#) SQL-Abfragen auf Datenstrukturen (Listen etc.) anzuwenden.