Kleines Nachschlagewerk Informatik
Relationale Datenbanken
Worum geht es?
Datenbanken können Daten verschieden speichern, am zugänglichsten und am weitesten verbreitet ist das relationale Datenbankmodell. Es beruht, wie der Name schon sagt, auf dem Begriff der Relation.
Relation
Eine Relation ist eine Untermenge aller möglichen Kombinationen der Wertebereiche der Attribute. Eine dreielementige Untermenge aus Namen und Alter ist zum Beispiel {(Max, 13), (Ulf, 12), (Fritz, 14)}.

Der Übersichtlichkeit halber schreibt man dies in Tabellen. Üblicherweise bekommen die Tabellen, also die Relationen, einen Namen.
Relationale Datenbanken
Relationale Datenbanken nutzen also Tabellen, um zum einen Objekte und zum anderen Beziehungen darzustellen. Dabei wird für jede Beziehung und jedes Objekt eine Tabelle unter diesem Namen angelegt. Die Attribute (inklusive der Schlüssel) bilden die Spalten und für jede Entität wird eine Zeile (ein Datensatz) angelegt.
Verbindung zum ER-Modell
Das ER-Modell muss später in Tabellen (also einer relationalen Datenbank) umgesetzt werden. Daher lohnt ein Vergleich:

Bezeichnungim ER-Modellim Graphim relationalen Modellin der Tabelle
NameName der EntityRechteckName der RelationName der Tabelle
EigenschaftAttributOvalAttributTabellenspalte
Entität  TupelTabellenzeile