Kleines Nachschlagewerk Informatik
Analyse der Anforderungen
Worum geht es?
Anforderungen an eine Datenbank-Designer werden oft derart formuliert, dass ein zukünftiger Anwender sagt, was er speichern und später erfragen möchte.

Dies ist i.A. nicht in der Form, aus der ein Datenbank-Designer eine Datenbank erstellen kann. Somit muss er - wie ein programmierer auch - die Anforderungen analysieren und seine Datenbank planen.

Der erste Schritt, die Analyse, wird hier gezeigt. Bei komplexen Sachverhalten lohnt eine Darstellung und Weiterentwicklung mit einem Entity-Relationship-Modell. Das nachfolgende Kapitel behandelt dies. Schlussendlich muss aus dem ER-Modell, nachdem es geprüft wurde, ein Satz Tabellen für die Datenbank erstellt werden.
Was speichert man?
Die Daten, die in Datenbanken gespeichert werden, kann man grob in zwei Kategorien aufteilen: Objekte und Beziehungen.

Objekte sind meist Abbilder der Realität, was man von der OOP schon kennt. Repräsentiert werden sie durch ihre Eigenschaften, also ihre Attribute. Zwischen Objekten können - und das ist der zweite Teil - Beziehungen bestehen. Auch diese speichert man. Beziehungen haben i.A. ebenfalls Attribute.

Möchte man beispielsweise Daten zu Mitarbeitern und ihren Aufgaben speichern, könnten die Mitarneiter und die Projekte Objekte sein, die Mitarbeit in einem Projekt eine Beziehung.
Analyse
Die Anforderungen kommen als Text. Der Designer braucht Objekte und Beziehungen zuzüglich ihrer Attribute. Diese muss er aus dem Text herausfiltern.
Wie weiter?
Dies ist nur der erste Schritt. Man weiß nun (ungefähr), welche Objekte und Beziehungen man speichern will. Der Planungsprozess ist noch nicht zu Ende, denn man wird festellen, dass Ein ER-Modell zur Visualisierung wäre der nächste Schritt.